Renate Leypold auf instagram

Zeilarn im Winter mit etwas Schnee
Natürlich gewachsen,
wissenschaftlich geprüft,
ganzheitlich in der Therapie.

Gemüse und ObstErschreckend: In den USA macht Skorbut wieder Schlagzeilen – die Vitamin-C-Mangelkrankheit der Seefahrer! Durch teure Lebensmittel und einseitige Ernährung steigen die Fälle, besonders bei Kindern und finanziell Belasteten. Ein Warnsignal: Auch in reichen Ländern kann Skorbut zuschlagen.

Ein schwerer Mangel an Vitamin C tritt in Industrieländern eigentlich selten auf, aber ein leichter Mangel ist häufiger als gedacht – besonders bei einseitiger Ernährung, Rauchen oder Armut.
Skorbut ist eine schwere Krankheit, die durch einen starken Vitamin-C-Mangel entsteht und Blutungen, Zahnverlust sowie Gewebeschwund verursacht. Sie ist so gefährlich, weil sie unbehandelt zu massiven inneren Blutungen, Infektionen und letztlich zum Tod führen kann, wie es früher bei langen Seereisen tausende Seefahrer das Leben kostete.

Die gute Nachricht: Schon 10 mg Vitamin C pro Tag reichen aus, um Skorbut zu verhindern. Jeder weiß: In Zitrone und Orange ist Vitamin C drin. Wo kann man sich darüber hinaus – der Jahreszeit gemäß – ausreichend und bezahlbar mit Ascorbinsäure versorgen?

Einige Gemüsesorten wie Weißkohl, Brokkoli und Blumenkohl sind wertvolle Vitamin-C-Spender. Auch die Kartoffel, die „Zitrone des Nordens“ enthält eine gute Portion Ascorbinsäure. Beim Kochen geht allerdings Vitamin C verloren, weil es hitzeempfindlich ist. Es ist daher wichtig, wie man sie zubereitet. Am sinnvollsten ist Pellkartoffel (mit der Schale kochen) statt Salzkartoffeln.

Viele Produkte, die sättigen und durchaus wertvoll sind, haben gar kein Vitamin C. Beispielsweise enthalten Fleisch, Reis, Nudeln, Butter, Eier, Honig null Ascorbinsäure; Milch(produkte) nur wenig. 

• Schon 10 mg Vitamin C verhindern Skorbut.
• 100 mg täglich werden als ausreichend für die Versorgung angesehen.
• Ab 200 mg hat sich herausgestellt, dass immunkompetente Zellen sowie der „Plasmaspiegel weitgehend gesättigt“ (A. Hahn, E&M, 2024) sind.

Dies mindert die Infektanfälligkeit, was gerade jetzt in der Grippezeit wichtig ist.