Blog
- Details

Mit Auberginen (Solanum melongena) tun wir Gutes für unsere grauen Zellen. Sie enthält in ihrer Schale einen ganz besonderen Stoff, der sich gut auf das Gehirn auswirkt: Nasunin .
Nasunin sorgt dafür, dass die Nährstoffe besser zu den Gehirnzellen transportiert werden. Gleichzeitig wird damit der Blutfluss im Gehirn angeregt.
Nasunin ist ein Polyphenol, diese – wird vermutet – können Krebszellen hemmen. Der violette Farbstoff der Aubergine enthält neben Nasunin auch Anthocyane, die ebenfalls stark antioxidativ wirken (ähnlich wie Heidelbeeren) und gut sind für die Augen.
Studien deuten darauf hin, dass es die Gehirnzellen vor oxidativem Stress schützt, was potenziell das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer mindert. Es unterstützt auch die Integrität der Zellmembranen im Gehirn.
Nasunin kann helfen, den Cholesterinspiegel zu regulieren, indem es die Oxidation von LDL-Cholesterin verhindert, was das Risiko für Herzkrankheiten senkt.
Die Aubergine ist „Geschmackssache“, es kommt sehr auf die Art der Zubereitung an. Interessant finde ich, dass ihr Braten, Dünsten offenbar nicht zu sehr schadet. Das gilt vor allem für das Nasunin und die Ballaststoffe, die hitzebeständiger sind. Um die Vorteile von Nasunin optimal zu nutzen, sollte man die Aubergine mit Schale essen, da Nasunin hauptsächlich dort konzentriert ist.
Ein einfaches Rezept, wie man Auberginen schmackhaft zubereiten kann:
• Aubergine in Scheiben (nicht zu dick) schneiden, nicht schälen
• Öl in der Pfanne erhitzen
• Die Scheiben in der Pfanne so lange braten, bis sie sich zusammenziehen und die Oberflächen nicht mehr weiß sind, bräunlich werden, aber nicht verbrennen. Zum Schluss würzigen Käse (Feta oder auch Gorgonzola) dazugeben. Braucht nur wenig Salz; andere Gewürze je nach Belieben dazugeben.
Die Aubergine ist ebenso vielseitig wie faszinierend. Mit ihr kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: schmackhaft essen & gleichzeitig etwas für die Gesundheit tun – und damit länger gesund leben.
- Details
Vitamin B12 ist das Nervenvitamin schlechthin. Es ist aber auch ein Basisvitamin für unseren Stoffwechsel, es ist zur Reparatur von DNA und zum Aufbau von Zellen nötig. Bei Mangel gibt es deutliche Symptome, und diese speziell im Nervensystem bis hin zur Lähmung.
Das Vitamin B12 (Cyanocobalamin ) ist eines der wichtigsten Vitamine und für den Aufbau unserer Zellen, die Blutbildung und unser gesamtes Nervensystem notwendig. Es ist ein wasserlösliches Vitamin. Es kann in der Leber gespeichert werden (wie auch die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K). Mit der Zeit entleert sich dieser Speicher und muss wieder aufgefüllt werden.
Wie äußern sich die Mangelerscheinungen?
Leichtere Mangelerscheinungen sind Kribbeln, Müdigkeit , Schlappheit, Antriebslosigkeit und Appetitlosigkeit und weitere Befindlichkeitsstörungen wie Konzentrationsmangel. Diese Symptome sind so unspezifisch, da kommt man nicht auf einen B12 -Mangel.
Bei einem schweren B12-Mangel kommt es zu folgenden Erkrankungen:
• Perniziöseanämie : Dies ist eine Blutbildungsstörung der roten Blutkörperchen. Sie sind zu groß (Megaloblasten) und haben eine gestörte Funktion. Sie ist leicht im Blutbild zu diagnostizieren, hier fehlt der Intrinsic Factor im Magen. Sie wird oft ausgelöst von einer uncharakteristischen Gastritis, die kaum spürbar ist. Hinzu kommen die klassischen Symptome einer Anämie wie Müdigkeit und anderes mehr, kann aber bis zu einer funikulären Myelose führen.
• Funikuläremyelose : Hierunter versteht man eine „Degeneration des Hinterstranges und des Seitenstranges und eine Polyneuropathie“ (Quelle: DocCheck Flexikon).
B12 ist eines der wenigen Vitamine, bei dem man sehr deutlich merkt, wenn es fehlt, speziell (aber nicht nur) im Nervensystem. Aber hier besteht auch die Möglichkeit, das alles weitgehend zu verbessern oder sogar zu heilen – durch die Zufuhr von B12 und anderen B-Vitaminen.
- Details
Corona ist noch immer unter uns – in Form von Long-Covid, ME/CFS und Post-Vac-Syndrom. Es geistern immer noch bestimmte Omikron-Varianten umher, die hoch infektiös sind und nur langsam abflauen. Zusammengefasst kann man sagen: Corona wird bleiben.
Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt, dass etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland an den Langzeitfolgen leiden. Obwohl schon so viel Zeit vergangen ist, gibt es für die Long-Covid-Betroffenen, denen es teilweise sehr schlecht geht, noch immer keine Lösung. Ihre Existenz steht größtenteils Kopf. Hier ist also immer noch alles beim Alten.
Um den Menschen zu helfen, sollte man in die Zellen schauen und hier in die Mitochondrien gucken. Nach meinen Erkenntnissen dürfte es sich um eine Mangelerkrankung handeln.
In meinem Buch erläutere ich meine Thesen (siehe Kapitel 10). Hier zeige ich auch Beispiele für die Long-Covid-Therapie. Warum auch Sportler von Long-Covid befallen werden können, zeigt eine ganz neue Studie. Man untersuchte die Gehirne von Marathonläufern. Hier zeigte sich, dass während eines Marathonlaufes die Myelinschicht, die die Nerven umwickelt, abnimmt.
Aus meiner Sicht ist dies ein deutlicher Hinweis darauf, dass auch bei körperlich völlig Gesunden ein relativer Mangel vorhanden sein kann. Es bedarf nur einer zusätzlichen Belastung (z.B. in Form einer Infektion) und es kommt zu körperlichen Symptomen. Einen solchen Mangel gilt es zu beheben und hier muss man das gesamte Register der Vitalstofftherapie bzw. orthomolekularen Therapie ziehen.
Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme und bin gerne bereit, Auskünfte und Unterstützung zu geben.
- Details
Myelin ist eine Schutzhülle um unsere Nerven. Kürzlich erschien ein Artikel in „Nature Metabolism“. Die Universität des Baskenlandes hat die Gehirne von zehn Läufern vor und nach einem Marathon untersucht und etwas Interessantes herausgefunden.
Ein Marathonlauf geht über 42,195 km. Die besten Läufer brauchen dafür zwei Stunden und die anderen etwas länger. Das bedeutet große Strapazen für den Körper. Dabei wird viel Energie verbraucht, wie sich jeder sicherlich vorstellen kann. Dass der Körper seine Energie wieder irgendwo herholen muss, ist klar.
Die Studie vom März 2025 zeigt, dass Marathonlaufen zu einer vorübergehenden Reduktion des Myelins in bestimmten Gehirnregionen führt, die mit motorischer Koordination, sensorischer Verarbeitung und emotionaler Regulation zusammenhängen. Der Myelingehalt sank direkt nach dem Lauf um bis zu 28 %, erholte sich aber innerhalb von zwei Wochen teilweise und war nach zwei Monaten vollständig regeneriert.
Dies ist ein höchst interessantes Ergebnis. Deshalb wollen wir uns mit dem Myelin näher beschäftigen.
„Myelin ist eine aus Lipiden (80 %) und Proteinen bestehende Isolationssubstanz in der Markscheide (Myelinscheide) von Nervenfasern“, weiß Brockhaus digital. Warum ist Myelin eigentlich wichtig für unsere Nerven? Es schützt unsere Nerven und hilft, Reize weiterzuleiten. Fehlt es, werden wir krank.
Wenn man Sport sehr intensiv betreibt, ist es fraglich, ob der Körper die Ruhephasen hat, um diese Reparaturmechanismen ausführen zu können. Damit alles wieder so wird, wie es ursprünglich war. Ansonsten ist es denkbar, dass da ein Raubbau stattfindet an gewissen Vitalstoffen. Den man aber noch nicht bemerkt. Der erst spürbar wird, wenn Zusatzbelastungen wie Virusinfekte, Grippe, Covid usw. hinzukommen oder nach Impfungen.
Übrigens haben wir in einem früheren Posting vom April 2022 über Vitamin B1 und unser Nervensystem berichtet.