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Die Kartoffel ist schon seit fast 380 Jahren bei uns. Sie ist vielseitig zu verwenden, sehr gesund, nahrhaft und billig.
Wisst ihr eigentlich, wie vielseitig sie ist?
Salzkartoffel
Pellkartoffel
Bratkartoffel (Röstkartoffel)
Ofenkartoffel (Folienkartoffel)
Kartoffelbrei
Kroketten
Pommes
Kartoffelsuppe
Kartoffelknödel
Reiberdatschi, Reibekuchen, Kartoffelpuffer
Kartoffelkäs
Gnocchi
Schupfnudeln
Fingernudeln
Kartoffelschmarren
Die Kartoffel verfügt über Vitamin C, viele Vitamine und Aminosäuren, viel Kalium, sie ist gut zum Entwässern. Mit Quark und einem Ei wird sie zu einem vollwertigen Gericht.
Wertschätzen und ehren wir sie.
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Kollagen ist im Moment in aller Munde. Aber was ist eigentlich Kollagen ?
Kollagen gehört zu unserem Bindegewebe. Das Bindegewebe verbindet alles mit allem in unserem Körper. Es gibt bis zu 28 Kollagenarten . Am wichtigsten sind die Kollagenarten 1 bis 5.
Typ 1 macht allein ca. 90 % des gesamten Kollagens im Körper aus. Es kommt hauptsächlich in Haut, Knochen, Sehnen, Bändern, Zahnbein (Dentin), Blutgefäßen, Hornhaut, Faserknorpeln vor.
Typ II: Hyaliner Knorpel (Gelenke), Bandscheiben, Glaskörper des Auges, elastischer Knorpel
Typ III: Haut, Blutgefäße, innere Organe, reticuläre Fasern, Skelettmuskulatur (oft zusammen mit Typ I)
Typ IV: Basalmembranen (Grenzschicht zwischen Epidermis und Dermis, Haut, Niere, Lunge, Blutgefäße, Nerven, Muskeln usw.).
Typ V: unter anderem Haare, ganz besonders wichtig in der Wachstumsphase bei Kindern und Jugendlichen
Der Hauptbestandteil von Kollagen ist Wasser (etwa 60 %). In unserer Haut (Keratinozyten) ist sogar besonders viel Wasser – bis 70 %. Das macht das Altern aus, weil dann die Wasserbindungsfähigkeit abnimmt.
Was können wir selbst für unser Kollagen und damit für unsere Hautgesundheit tun?
Erstes Gebot: viel Wasser trinken, Hydratation hochhalten.
Zweites Gebot: vielseitige und abwechslungsreiche Ernährung. Besonders die Aminosäuren (Lysin, Prolin, Glycin) sind für den Kollagenaufbau nötig.
Drittes Gebot: Auch Vitamin C und Vitamin B5 spielen im Kollagenaufbau eine wichtige Rolle. Vitamin C ist wichtig für die Hydroxylierung der Aminosäuren Prolin, Lysin und Glycin im Kollagen. Vitamin C und die Pantothensäure ergänzen sich in der Vernetzung synergistisch für die Kollagenstruktur.
Mein Superfood-Tipp: Omas gute Hühnersuppe (siehe Bild)
Kollagen ist somit weit wichtiger für unsere innere Gesundheit. Ist diese optimal, zeigt sich das auch an unserer Haut .
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Heute feiern wir den Tag der Erde unter dem Motto „Our Power, Our Planet“.
Der Biodiversity Report von Februar 2026 zeigt ein ernstes Bild: Biodiversität nimmt weltweit ab.
Doch es gibt auch Hoffnung! Gezieltes Handeln wie regenerative Praktiken, Schutzgebiete und Restaurierung wirken. Besonders Agroforstwirtschaft ist ein starker Schlüssel: Bäume und Sträucher werden mit Landwirtschaft kombiniert – sie spenden Schatten, halten Feuchtigkeit, schützen den Boden und machen die Ernte resilienter.
Ein inspirierendes Beispiel ist die Great Green Wall in der Sahelzone – ein afrikanisches Projekt, das degradierte Flächen mit Bäumen, Sträuchern und nachhaltiger Nutzung wiederbeleben soll.
Schon vor rund 100 Jahren hat Richard St. Barbe Baker (siehe Beitrag vom 9.10.2025) ähnliche Ideen für eine „grüne Mauer“ gegen die Wüste vorangetrieben. Unter unseren Füßen passiert übrigens das meiste: In nur einem Teelöffel gesunden Bodens leben mehr Organismen als Menschen auf der ganzen Erde – Regenwürmer, Springschwänze und unzählige Mikroben. Sie sind die unsichtbare Basis unserer Ernährung. Dazu kommen Wildbienen und Insekten, ohne die es kein Obst und Gemüse gäbe.
Deshalb lohnt es sich, das Bodenleben aktiv zu schützen – mit Kompost, Regenwürmern und vielfältiger Bepflanzung. Sehr empfehlenswert: Das Buch „Rebellen der Erde“ von Benedikt Bösel. Er zeigt auf seinem Gut, wie regenerative Landwirtschaft und Agroforst Böden vitalisieren, Biodiversität fördern und uns resilienter gegen Extremwetter machen.
Jeder kann etwas tun – auch ohne großen Garten:
- Ein paar Töpfe mit heimischen Kräutern auf Balkon oder Fensterbank anlegen (fördert Insekten und liefert frische Zutaten)
- Bei Clean-ups, Baumpflanzaktionen oder der Pflege öffentlicher Grünflächen mitmachen
- Projekte für regenerative Landwirtschaft oder Agroforst unterstützen – z. B. über Crowdfunding oder Patenschaften
Auch ich bemühe mich im Alltag um mehr Kreislaufwirtschaft. Lasst uns gemeinsam unsere Macht für den Planeten nutzen.
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Millionen Menschen – darunter viele Kinder – leiden weiterhin massiv: unsichtbar, oft hausgebunden, mit bis zu 200 Symptomen. Die Diagnose ist schwierig, eine kausale Therapie fehlt leider noch. Schätzungen gehen von ca. 1,5 Millionen Betroffenen in Deutschland aus (hohe Dunkelziffer), plus Überschneidung mit ME/CFS als häufige Folge einer Corona-Infektion.
Die Schulmedizin lindert meist nur Symptome – viele stehen therapeutisch und finanziell im Regen. Schon Ende 2021 habe ich mich intensiv damit beschäftigt und mein Buch geschrieben. Ich sehe Parallelen zu mitochondrialen Störungen bei anderen chronischen Erkrankungen: Die „Kraftwerke der Zelle“ arbeiten nur noch auf Schmalspur – das erklärt die extreme Erschöpfung und Leistungsschwäche.
In meinem Buch stelle ich Thesen zu den Symptombereichen vor und nenne ergänzende Ansätze. Ein spannender Aspekt: Corona kann offenbar einen starken Mangel an Vitalstoffen in den Mitochondrien auslösen. Pantothensäure (Vitamin B5) spielt hier eine Schlüsselrolle, da sie essenziell für die ATP-Produktion (Energie) ist – als Baustein von Coenzym A.
Neuere Hinweise aus der Forschung (seit ca. 2023) deuten darauf hin, dass B-Vitamine wie Pantothensäure die Zellenergie, das Immunsystem und das Mikrobiom (wo bis zu 80 % unserer Abwehr sitzt) unterstützen können. Das ist ein junges, aber vielversprechendes Feld – mehr Studien sind dringend nötig!
Wichtig: Das ersetzt keine ärztliche Behandlung, kann aber ergänzend sinnvoll sein. Die „Batterie“ muss wieder aufgeladen werden – damit Betroffene endlich wieder Lebensqualität gewinnen.