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Diabetes ist eine Wohlstandskrankheit, aber kein Schicksal. Typ 1 oder Typ 2 – bei beiden kann man viel tun.
- Jede Stunde sterben drei Menschen an Diabetes.
- Es gibt jedes Jahr 40.000 Amputationen durch Diabetes.
- Jedes Jahr erblinden 2000 Menschen neu durch Diabetes.
- 30 bis 40 Prozent der Menschen mit Diabetes haben Nierenschäden.
- Diabetes erhöht das Schlaganfall-Risiko um das Doppelte bis Dreifache.
- Es gibt jedes Jahr mehr als 2000 Patienten, die durch Diabetes neu dialysepflichtig werden.
- Diabetes-assoziierte Begleit- und Folgeerkrankungen vermindern die Lebensqualität und die Lebenserwartung.
Das muss nicht sein. Nimm dein Leben selbst in die Hände. Denn du kannst viel für dich tun. 🌱
Basis einer gesunden Diabetes-Ernährung ist Gemüse. Gemüse bieten gleichzeitig auch Ballaststoffe, wenig Kalorien und kaum Kohlehydrate. Gerne auch Kohlehydrate dazu (Nudeln, Kartoffeln, Reis) und Salate. Obst ist ebenso günstig, aber nicht jede Sorte. Bananen, Birnen, Trauben beispielsweise sind zu süß. Sie haben viel Fructose. Keinen einfachen Zucker nehmen, auch Softdrinks sind besser zu vermeiden.
Lieber natürlich kochen, Gewicht kontrollieren, regelmäßig bewegen und die Mengen begrenzen – dadurch ist schon viel gewonnen. 👉 Check deinen Blutzucker – Prävention rettet!
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Heute ist der internationale Magen-Darm-Tag!
Wisst ihr, dass circa 70 % der Menschen hierzulande unter gelegentlichen Magen-Darm-Beschwerden leiden? Oft auch durch Stress, wenn uns etwas auf den Magen schlägt.
Tipp: Mehr Ballaststoffe, Wasser und Ruhe helfen enorm. Kleine Schritte wie regelmäßige Mahlzeiten und Spaziergänge können Wunder wirken.
Die beigefügten Fakten zeigen, wie faszinierend und essenziell der Magen-Darm-Trakt ist – er ist nicht nur fürs Essen da, sondern für euer ganzes Wohlbefinden.
Lasst uns unseren Darm feiern – er macht 70% unseres Immunsystems aus!
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Heute vor vier Wochen wurde der Nobelpreis für Medizin und Physiologie verliehen. Mary E. Brunkow, Fred Ramsdell (beide USA) und Shimon Sakaguchi (Japan) wurden für ihre bahnbrechenden Entdeckungen zur peripheren Immuntoleranz geehrt.
Sie klärten, wie regulatorische T-Zellen das Immunsystem daran hindern, den eigenen Körper anzugreifen, und verhindern so Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes oder rheumatoide Arthritis. Ihre Erkenntnisse ebnen den Weg für neue Therapien, etwa in der Krebsimmuntherapie oder bei Autoimmunkrankheiten, mit gezielteren Immunmodulatoren und weniger Nebenwirkungen.
Th17-Zellen sind eine spezielle Art von Immunzellen, genauer gesagt eine Untergruppe von T-Helferzellen (T-Lymphozyten), die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Sie schützen den Körper vor Infektionen, indem sie Entzündungen fördern. Sie sind wichtig, können aber bei Fehlfunktion auch Krankheiten verursachen.
In diesem Zusammenhang ist eine neue Studie interessant. Sie zeigt, dass die Pantothensäure (Vitamin B5) hier eine Schlüsselrolle spielen könnte. Weil sie das Immunsystem zwar aktiviert, aber gleichzeitig moduliert:
„Darüber hinaus beeinflusst CoA die Aktivierung von Immunzellen, indem es den Stoffwechsel dieser Zellen moduliert und dadurch ihre Proliferation, Differenzierung und
Effektorfunktionen beeinflusst. Die gezielte Beeinflussung des CoA-Stoffwechsels stellt einen vielversprechenden Ansatz für therapeutische Interventionen dar, da sie das metabolische Gleichgewicht wiederherstellen, chronische Entzündungen lindern und die Funktion der Immunzellen verbessern kann.“
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Heute ist internationaler Tag des Schlaganfalls. Der Schlaganfall, auch Insult oder Apoplex genannt, ist eine der häufigsten Todesursachen überhaupt. Dabei unterscheidet man zwei Arten:
- einen ischämischen („weißen“) Schlaganfall (ca. 75–80 %)
- einen roten Schlaganfall (ca. 20 %)
Beim roten Schlaganfall hat es ein Gefäß zerrissen, wahrscheinlich durch hohen Blutdruck. Je mehr es blutet, desto schlechter. Der weiße Schlaganfall ist eine Durchblutungsstörung, eine Ischämie oder eine Embolie. Durch einen kleinen Blutpfropfen wird ein kleines Gehirngefäß verstopft, das Gewebe wird nicht mehr durchblutet und stirbt ab, was einen Funktionsverlust zur Folge haben kann.
Beim Schlaganfall muss man sehr schnell handeln: nicht abwarten und sofort zum Arzt gehen bzw. den Notarzt rufen und dann ab in eine Stroke-Unit.
Eine Stroke-Unit [englisch, zu stroke »Schlaganfall« und unit »Einheit«] ist eine Krankenstation in einem Krankenhaus mit spezieller Ausrichtung auf die Diagnostik und Akutversorgung von Schlaganfallpatienten. Die wissen, was zu tun ist: Bildgebung und Stillung der Blutung oder Lyse.
Bei folgenden Symptomen sollte man hellhörig werden: plötzliche Kraftlosigkeit/Halbseitenlähmung in einem Arm oder Bein, schiefer, einseitig herabhängender Mundwinkel, Schwindel, neurologischer Ausfall (Sprach- oder Sprechstörung usw.).
Der Schlaganfall ist keine Alterskrankheit – er trifft auch Junge!
- Zweithäufigste Todesursache weltweit
- Dritthäufigste Ursache für Behinderung
- 250.000 Fälle/Jahr – bis 2035 +34 %
Nach dem Schlaganfall kann die Rehabilitation weitgehend gelingen. Ein Schlaganfall lässt sich aber auch sehr gut vermeiden.